Fotograf: Andreas Herzau

Rückblende 2017

Rückblende 2017
Der Fotograf Andreas Herzau ist Sieger der 34. Rückblende. Er erhält 7.000 Euro für ein Bild, das die kriegsähnlichen Auseinandersetzungen anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg dokumentiert. Der »Sonderpreis Fotografie — Das scharfe Sehen« geht an Wolfgang Rattay, den Preis für die beste Serie erhält Hannes Jung.

Rückblende 2017

Der deutsche Preis für politische Fotografie mit dem Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen wird jedes Jahr im Herbst ausgeschrieben. Berufsfotografen (Zeitungen und Zeitschriften) können aktuelle Arbeiten einreichen.

Fotograf: Andreas Herzau
Fotograf: Andreas Herzau | 07.07.2017 – dieser Tag stand unter dem Motto: BLOCK G20. Während morgends noch Schüler eine Demo am Hfenrand machten, kam es dann am Nachmittag und in den Abendstunden zu schweren Ausschreitungen mit Plünderungen und brennenden Barrikaden. Die Polizei brauchte Stunden um Herr der Lage zu werden.

Andreas Herzau
Andreas Herzau wurde 1962 in Mainz geboren und lebt in Hamburg. Er arbeitet als Fotograf, Buchautor und Dozent. Nach einer Ausbildung zum Schriftsetzer und einem Volontariat beim Magazin Konkret war er bis 1990 für die Hamburger Rundschau tätig. Danach begann er, als freiberuflicher Journalist für verschiedene Tageszeitungen zu arbeiten und widmete sich immer mehr der Fotografie. Herzog stellt seine fotografischen Werke in Einzelausstellungen in Deutschland und weltweit aus, mehrere Fotobände behandeln sowohl nationale und internationale gesellschaftspolitische Themen.

Zur Rückblende erscheint ein Katalog. Er zeigt eine Auswahl der zum Wettbewerb eingereichten Fotos und Karikaturen und ist für acht Euro während der Ausstellungen an den Ausstellungsorten erhältlich oder kann über die Webseite der Landesvertretung bestellt werden.
http://www.landesvertretung.rlp.de

http://www.rueckblende.rlp.de


Archiv: Rückblende 2016

Krisztian Bocsi gewinnt die Rückblende 2016
Professionelle politische Fotografen und Karikaturisten können jeweils zum Jahresende Bilder zum traditonsreichen Wettbewerb einreichen. Preise im Wert von mehr als 25.000 Euro sind ausgelobt. 7.000 Euro erhielt der Fotograf Krisztian Bocsi für ein Bild, das die neue britische Premierministerin Theresa May beim Aussteigen aus einem Wagen zeigt.

Preisträger Krisztian Bocsi
Krisztian Bocsi arbeitet als Fotojournalist für Bloomberg Photo Service und lebt in Berlin. Er wurde 1974 in Mateszalka, Ungarn, geboren. Bocsi begann bereits in der Schule zu fotografieren und studierte an der Hochschule für Journalismus in Budapest. Nach der Universität arbeitete er für die größte Tageszeitung Ungarns Nepszabadsag und das wöchentliche Wirtschafts- und Politik-Magazin Heti Vilaggazdasag (HGV). Auch in der ungarischen Ausgabe von National Geographic veröffentlichte er Bilder. Seit seinem Umzug nach Berlin vor drei Jahren arbeitet Bocsi für den Bloomberg Photo Service, Teil von Bloomberg LP, ein internationales Nachrichten- und Medien-Unternehmen mit Sitz in New York. Er ist leitender Fotograf für Bloomberg in Deutschland, reist aber auch quer durch Europa. Bocsi hatte in Ungarn bereits Auszeichnungen und Förderpreise gewonnen (Hungarian Press Photo contest, Moholy-Nagy Fotografie-Stipendium, Jozsef Pecsi photography grant, Choice-Credit Suisse Masterclass, Hungarian Cultural Found photography grant).

Krisztian Bocsi (Bloomberg): Die britische Premierministerin, Theresa May steigt im Bundeskanzleramt zum Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel aus dem Wagen, 18.11.2016, Berlin
Die britische Premierministerin, Theresa May kommt im Bundeskanzleramt zum Gespräch mit der Bundeskanzlerin und weiteren Staats- und Regierungschefs an.
Berlin, 18.11.2016
Foto: Krisztian Bocsi

http://www.rueckblende.rlp.de


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