Martin Parr: Szechenyi thermal baths, Budapest, Hungary, 1997 © Martin Parr / Magnum Photos / Rocket Gallery

bis 04.01.2018 Sony World Photography Awards

bis 11.01.2018 SWPA 2018 Professional
Fotowetttbewerb für professionelle Fotografen
Sony World Photography Awards 2018
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sony-world-photography-awards/2018/professional

bis 04.01.2018 SWPA 2018 Open
Fotowetttbewerb für Fotoamateure
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bis 04.01.2018 SWPA 2018 Youth
Fotowettbewerb für alle im Alter von 12 bis 19 Jahren
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sony-world-photography-awards/2018/youth

Photographer of the Year 2017

Seit zehn Jahren gibt es die Sony World Photography Awards.
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Der Belgier Frederik Buyckx ist der »Photographer of the Year« bei den Sony World Photography Awards. Als Gewinner des größten Fotowettbewerbs der Welt erhält er ein Preisgeld von 25.000 Dollar. Die Auszeichnung für das beste Einzelfoto geht an den russischen Fotografen Alexander Vinogradov. Martin Parr wird für seine außergewöhnlichen Leistungen für die Fotografie geehrt.
In der Shortlist sind 49 Länder vertreten. Die meisten Shortlist-Kandidaten stellen Italien (22), UK (18), Deutschland (17), China (14) und Russland (11).

Ehrenpreis für Martin Parr

Martin Parr bekommt den Ehrenpreis der Sony World Photography Awards 2017
Der britische Dokumentarfotograf wird beim größten Fotowettbewerb der Welt mit dem Preis für »Herausragende Leistungen für die Fotografie« ausgezeichnet. Im Rahmen der Award-Gala am 20. April wird Martin Parr die Auszeichnung in London persönlich entgegennehmen. Seine selten gezeigten Werke werden im Rahmen der Ausstellung im Somerset House vom 21. April bis 7. Mai in London zu sehen sein.

Martin Paar steht für einen neuen Weg der Dokumentarfotografie. Im Lauf seiner mehr als 40-jährigen Karriere setzte er sich immer wieder mit Themen aus den Bereichen Freizeit, Konsum und Kommunikation auseinander. Sein einzigartiger, doppeldeutiger Blick auf das Weltgeschehen, bringt Menschen rund um den Globus dazu, die Dramatik im Alltäglichen zu entdecken. In minutiösen Details hält Parr die Welt so fest, wie er sie sieht und reflektiert dabei ohne Scheu nationale Eigenheiten wie auch internationale Phänomene.
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Für diese Hingabe zur Fotografie und sein ständiges Bestreben, Grenzen zu überwinden, wird er von der World Photography Organisation dieses Jahr geehrt. Trotz seiner Aussage: „Wenn ich wüsste, wie man ein großartiges Foto schießt, würde ich aufhören.“

„Martin Parr hat mit seinen Arbeiten alle herkömmlichen Grenzen der Fotografie überwunden und gezeigt, dass dieses Medium ein ungemein wirkungsvolles Kommunikationsmittel ist.“, sagt Scott Gray, CEO der World Photography Organisation. „Als Künstler hat Parr eine einzigartige visuelle Sprache geschaffen, die zwar zutiefst ernsthaft ist, zugleich aber eine Komik besitzt, dank derer seine Arbeiten nahezu weltweit verstanden werden. Hohe Integrität und ein starkes Engagement für die Fotografie sind der rote Faden, der alle bisherigen Empfänger unseres Preises für ‚Herausragende Leistungen für die Fotografie‘ verbindet.“

Für Martin Parr ist diese bedeutsame Auszeichnung etwas ganz Besonderes: „Den Preis für ‚Herausragende Leistungen für die Fotografie‘ zu erhalten ist eine große Ehre. Zudem ist es sehr ermutigend zu sehen, dass die World Photography Organisation und Sony mit dieser Ausstellung und den diesjährigen Awards die moderne Fotografie in allen ihren Aspekten weiter unterstützen. “Zu den bisherigen Empfängern des Preises für ‚Herausragende Leistungen für die Fotografie‘ zählen Mary Ellen Mark, Eve Arnold, Bruce Davidson und Elliott Erwitt.

Martin Parr, geboren 1952 in Epsom, Surrey, wurde als Teenager durch seinen Großvater zum Fotografieren inspiriert. Für seine frühen Jahre sind Schwarzweißaufnahmen charakteristisch. Angeregt durch Fotografen wie Stephan Shore, William Eggleston, Peter Fraser und Joel Meyerowitz, verlegte Parr sich in den 1980ern auf wirkungsstarke Farbfotos, mit denen er seither assoziiert wird.

Martin Parr zwingt den Betrachter, Vertrautes mit neuen Augen zu sehen, was ihm immer wieder den Vorwurf eingebracht hat, er würde sich über seine Motive lustig machen. Die Ausstellung The Last Resort (1985) gilt weithin als sein Durchbruch, und seither ist er zu einer Inspiration für eine ganze Generation jüngerer Fotografen geworden. Parr ist ein leidenschaftlicher Sammler von Fotobüchern und hat selbst zahlreiche verfasst.

Seit 1988 ist Parr Mitglied von Magnum Photos und wurde 2014 zum Präsidenten von Magnum Photos International gewählt.

Ausstellung zu den Sony World Photography Awards 2017 & Martin Parr

Die Ausstellung der Sony World Photography Awards 2017 im berühmten Somerset House in London zeigt einen eigens zusammengestellten und umfangreichen Einblick in die Werke von Martin Parr. Neben einer Reihe von seinen bekanntesten Fotos, Büchern und Filmen werden auch selten gezeigte Schwarzweißfotos aus den Anfangsjahren seiner Karriere ausgestellt. Kuratiert wurden sie von Zelda Cheatle.

Eindrucksvoll ist die Auswahl selten gezeigter Arbeiten aus Parrs Serie Abandoned Morris Minors, die zwischen 1980 und 1983 an der Westküste Irlands entstanden. Auch Originalplakate zur ersten Ausstellung dieser Fotos sind zu sehen. Im Kontrast dazu stehen eine Reihe der beliebtesten Arbeiten von Martin Parr, auf denen der Fotograf den internationalen Tourismus ins Visier nahm.

Kuratorin Zelda Cheatle erklärt ihre Auswahl so: „Martin Parrs typischer Stil ist leicht wiedererkennbar: Die Kombination aus Blitz- und Tageslicht und vor allem seine ganz besondere Art, die Engländer bei der Arbeit und in der Freizeit zu fotografieren – das Eintönige und Alltägliche aufzugreifen und daraus eine Mischung aus trockener Beobachtung und ironischer Gesellschaftsdarstellung zu machen.

Ich kenne Martin Parr schon seit seinen Anfängen als Fotograf und wollte unbedingt seine weitgehend unbekannten sanften Schwarzweißbilder von der irischen Westküste zeigen. Diese Aufnahmen verlassener Morris Minors lassen eine echte Liebe zur irischen Landschaft erkennen. Hier gibt es keinen Spott – jedoch definitiv eine Prise seines typischen Humors und auch eine leise Poesie.

Martins Beschäftigung mit dem Massentourismus erscheint als perfekte Ergänzung seiner frühen Arbeiten. Der Tourismus ist ein notwendiges Übel – die Wirtschaft vieler Länder hängt von ihm ab, doch zugleich droht er sich selbst zu verschlingen.“

Die Sony World Photography Awards sind der größte Fotowettbewerb der Welt. Die Shortlist für die Awards 2017 wird am 28. Februar bekannt gegeben.

Die Ausstellung wird zudem in diesem Jahr erneut im Willy-Brandt-Haus in Berlin gastieren. Bereits zum dritten Mal in Folge werden die besten Bilder und Serien der Sony World Photography Awards ausgestellt.

Martin Parr: Szechenyi thermal baths, Budapest, Hungary, 1997 © Martin Parr / Magnum Photos / Rocket Gallery
HUNGARY. Budapest. Szechenyi thermal baths. 1997. Martin Parr: Szechenyi thermal baths, Budapest, Hungary, 1997 © Martin Parr / Magnum Photos / Rocket Gallery

Über die World Photography Organisation

Die World Photography Awards, gesponsert von Sony, wurden 2007 von der World Photography Organisation (WPO) ins Leben gerufen. Die WPO ist die eine Drehscheibe für globale Initiativen im Bereich Fotografie. Sie bietet Fotografinnen und Fotografen eine Plattform, die ihnen weltweite Präsenz verschafft, und knüpfen Verbindungen, die die gesamte Fotobranche umspannen mit dem Ziel gesetzt, die Fotografie stärker ins Gespräch zu bringen. Dabei erhöhen sie das Bewusstsein und die Wertschätzung für diese Kunstform und feiern die Werke der Fotografen. Die World Photography Organisation führt verschiedenen Programme und Veranstaltungen durch, die sich über das ganze Jahr erstrecken. Zum WPO-Portfolio zählen die Sony World Photography Awards, der größte Fotowettbewerb der Welt, sowie die internationale Fotokunst-Messen PHOTOFAIRS, die in Shanghai und San Francisco stattfinden.

World Photography Organisation
9 Manchester Square
London, UK W1U 3PL
United Kingdom
http://worldphoto.org

Stephan Zirwes, 3. Platz Professional Architecture SWPA 2016
The Pools series is a study of water, one of the most precious resources for life on our planet. The artistic approach of photographer Stephan Zirwes is to show how the important resource is in contrast between being the consummate location for entertainment and the incredible waste of drinking water “not only for being used in private pools but also the trend to privatise what is a public asset and use it for commercial reasons. Public pools can still be a symbol for the importance that water should be free accessible to everyone. The clean formal language and the simple design of the pictures focus our interest on this newsworthy issue with elegance and almost playful. A deep dive into the blue as Zirwes copied parts of the original pool tiles and enlarged them in a simple, visible way to create a kind of mount in patterns.

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